«Chi voglia prender moglie,

deve ben guardare quattro cose.

La prima è se è di buona famiglia,

la seconda se ha buone maniere;

la terza è se è ben fatta,

la quarta di quanto è la sua dote.

Se capisci questo,

in nome di Dio, prendila!»


 "When a man has a mind to take a wife, 

There are four things he should check:

The  first is her family,

The second is her manners,

The third is her figure,

The fourth is her dowry.

If she passes muster on these,

Then, in God’s name, let him marry her!"


Tramontana Trio

Mathilde Bernard, Harfe

Aurora Pajón, Querflöte

Alejandra Martín, Bratsche


Inspiriert durch einen Text von L. Berios 'Folksongs' haben wir ein Musikprogramm zusammengestellt , das sich an Frauen wendet, egal ob alt oder jung, egal von wo sie herkommen. 

Es soll was Intergenerationelles sein, eine Reflexion durch die Musik daüber, was eine „Donna ideale“ ist. Ganz konkret und besonders für Frauen die nicht Zugang zu Kunst haben, am Rand der Gesellschaft stehen, Gewalt oder andere schwierige Situationen erlebt haben. Durch Musik kann man was wecken und  heilen. Wir nehmen Werke von Komponistinnen  und finden Inspiration bei weiteren starken Künstlerinnen wie Meret Oppenheim, Niki de Saint Phalle, Yoko Ono oder Marina Abramovic. 

Wir planen Workshops und Auftritte im Vorfeld an diversen Orten in Bern: Mütterzentrum Bümpliz, Quartierzentrum Breitsch, etc., aber auch außerhalb, wie zum Beispiel in Thun in Rahmen einer „Stand up for woman“-Bewegung:



Programm:

 

1. Familie: Abuelas, œuvre intergénérationnelle.

2. Manieren: S. Gubaidulina: Garten von Freuden und Traurigkeiten  (1980)  + Stricken Performance und Harfe Drones partizipative Aktion. 

3. Figur: Vertonung von einen Abschnitt aus  „Durch Mauern gehen“  Marina Abramovic Autobiografie mit Musik von Claude Debussy ( I Satz aus die Sonate für Bratsche, Harfe und Flöte) 

4. Heiratsgut: Porcelan Musik 

FINALE: „la donna ideale“ eigene Bearbeitung 

Gesamtdauern: 60‘