14. Mai 2017: "Schattenspiele zum Muttertag"

Die musikalische Vorlage bildet die Ballettmusik „Romeo und Julia“ von Sergej Prokofjev, die im Mai auf dem Spielplan des BRSO steht. Zentrales Thema sind die Liebe und vor allem die Beziehung Julias zu ihrer Mutter. Dabei lernen die TeilnehmerInnen zunächst musikalische Leitmotive aus der Ballettmusik kennen und reflektieren, welche Emotionen diese Musik auslöst.

Nun nimmt die Geschichte im Original bekanntlich kein gutes Ende. Nicht zuletzt das mangelnde Verständnis von Julias Eltern, die ihre Tochter mit dem Grafen Paris verheiraten wollen, führt letztlich zu dem tragischen Missverständnis und dem Freitod der beiden Liebenden Romeo und Julia. 

Im Workshop sollen die Teilnehmenden sich einen anderen möglichen Verlauf der Geschichte überlegen: Wie wäre es z.B. ausgegangen, wenn Julias Mutter anders reagiert und Julia in ihrer Liebe zu Romeo unterstützt hätte?

Diese andere „Romeo und Julia“-Geschichte soll im Anschluss gemeinsam als Figurentheater von der Gruppe aufgeführt werden. Dabei basteln die Familien zunächst unter Anleitung der beiden Künstlerinnen die Puppen selbst, kreieren mit Unterstützung der MusikerInnen und der Musikvermittlerin ihre eigene Bühnenmusik und führen das Theaterstück schließlich auf.